Fünf persönliche Bestleistungen beim Paderborner Osterlauf
Am Samstag, den 03.04.2010, fand der 64. Paderborner Osterlauf statt. Insgesamt nahmen knapp 8.000 Läuferinnen und Läufer an den diversen Laufwettbewerben teil, die Paderborn damit erneut zum größten deutschen Osterlauf machten. Entgegen der ursprünglichen Wetterprognosen blieb es trocken und es herrschten bei Temperaturen um 12 °C bis auf einen störenden Wind gute Laufbedingungen. Die Teilnehmer wurden von den knapp 20.000 Zuschauern entlang der Strecke immer wieder angefeuert. Auf dem traditionell schnellen Rundkurs wurden sowohl in der Spitze als auch in der Breite zum Teil sehr gute Zeiten erzielt. Auch acht Breitenbacher Läuferinnen und Läufer hatten den Weg nach Paderborn angetreten, um in den großen Teilnehmerfeldern die Chance auf gute Zeiten zu nutzen.
Über 5 km war Daniel Blumenstein am Start. Im Feld der knapp 1.000 Starter konnte er sich in einer der ersten Verfolgergruppen behaupten. Mit einer Zeit von 16:44 Minuten steigerte er seine diesjährige Bestzeit um zwei Sekunden und belegte damit den zweiten Platz in der M 30 (10. Platz in der Gesamtwertung).
Die 10 km-Distanz, über die insgesamt 2.784 Teilnehmer das Ziel erreichten, wurde wie in den vergangenen Jahren von afrikanischen Läuferinnen und Läufern dominiert. So blieben allein fünf Läufer unter der 28 Minuten-Marke. Auch bei den Frauen gingen die ersten neun Plätze ausnahmslos an äthiopische und kenianische Läuferinnen.
Thomas Schönemann und Artur Pankratz vertraten über diese Strecke die Farben des TV 03 Breitenbach.
Thomas Schönemann (TV 03 Breitenbach) war mit dem Ziel, seine erst vor zwei Wochen erzielte Bestzeit noch einmal zu steigern, nach Paderborn gefahren. Mit einer Durchgangszeit von 16:40 Minuten nach 5 km war eine neue Bestzeit in Reichweite. Trotz Gegenwind auf den letzten drei Kilometern büßte er kaum noch Zeit ein und verbesserte sich um drei Sekunden auf eine neue persönliche Bestzeit von 33:34 Minuten. Mit dieser Zeit belegte er Platz 4 in der M 30 (34. Platz in der Gesamtwertung).
Auch Artur Pankratz, der erstmals in einem so großen Teilnehmerfeld einen 10 km-Lauf bestritt, zeigte ein ganz starkes Rennen. Mit einer klugen Renneinteilung konnte er seine bisherige Bestzeit um mehr als eine halbe Minute auf 37:55 Minuten verbessern und belegte damit Platz 50 in der M 20 (95. Platz Gesamtwertung).
Über die Halbmarathondistanz, bei der 1.639 Läuferinnen und Läufer das Zielbanner sahen, waren insgesamt zwei Runden zu laufen. Die Laufstrecke war bis auf eine Brücke, die in beiden Runden überquert werden musste, absolut flach. Auch auf dieser Strecke zeigten die kenianischen Läufer sehr gute Leistungen, erzielten in 1:01:12 Stunden einen neuen Streckenrekord und sicherten sich die ersten neun Plätze. Vier der fünf Breitenbacher Läufer nutzten den Halbmarathon als Standortbestimmung für den in drei Wochen stattfindenden Hamburg-Marathon.
Armin Hast und Manuel Smolen hatten geplant wenigstens die erste Hälfte des Halbmarathons gemeinsam zu laufen. Sie verloren sich jedoch bereits bei der Startaufstellung aus den Augen, so dass jeder auf sich allein gestellt den Lauf bestreiten musste. Armin Hast lief den Halbmarathon sehr kontrolliert, fand aber nie eine größere Gruppe, so dass er sich mehr als 15 Kilometer allein um sein Tempo kümmern musste. Mit einer Zeit von 1:23:02 Stunden belegte er Platz 17 in der M 40 (61. Platz in der Gesamtwertung).
Manuel Smolen hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Er fand nie so richtig in sein Rennen. Trotzdem gelang es ihm seine bisherige Bestzeit um mehr als eine Minute auf 1:23:57 Stunden zu verbessern. Diese Zeit führte ihn auf Platz 14 in der M 35 (73. Platz in der Gesamtwertung).
Sandra Barborseck wollte ihre im Vorjahr in Köln erzielte Zeit noch einmal verbessern. Nachdem sie bereits die ersten 10 Kilometer nahezu in der geplanten Zeit zurückgelegt hatte, lief sie zu einem Läufer auf, mit dem sie die komplette zweite Hälfte in einem sehr gleichmäßigen Tempo absolvieren konnte. Im Ziel freute sie sich, dass sie ihre Bestzeit um knapp 50 Sekunden auf 1:26:03 Stunden gesteigert hatte. Mit dieser Zeit lief sie zudem einen neuen Vereinsrekord und belegte Platz 2 in der W 35 (12. Platz in der Gesamtwertung).
Doro Heyer und Wolfgang Fehling hatten auf der Fahrt nach Paderborn festgestellt, dass sich ihre geplanten Zeiten in der gleichen Größenordnung befanden und beschlossen, solange wie möglich gemeinsam zu laufen. Dieses Vorhaben konnten beide perfekt in die Tat umsetzen. Sie liefen die komplette Strecke Seite an Seite und waren im Ziel mit ihrer Zeit von 1:40:51 Stunden sehr zufrieden. Doro Heyer belegte damit Platz 8 in der W 45 (41. Platz in der Gesamtwertung). Wolfgang Fehling lief sogar eine persönliche Bestzeit und war mit Platz 91 in der M 45 (463. Platz in der Gesamtwertung) mehr als glücklich.
