Gute Leistungen beim Frankfurt-Marathon
Beim ältesten Stadtmarathon Deutschlands waren am Sonntag, den 25. Oktober 2009, drei Läufer des TV 03 Breitenbach am Start. An den zentralen Punkten der Strecke wie beispielsweise der Alten Oper herrschte eine gute Stimmung unter den Zuschauern. Der Zieleinlauf in die Frankfurter Festhalle zählt nach wie vor zu den Highlights des Frankfurt-Marathons und entschädigt für die Anstrengungen des Laufs. Auch die äußeren Bedingungen an diesem Sonntag ließen auf einen perfekten Marathonsonntag hoffen. Bei Temperaturen zwischen 10 und 15 °C und nur ganz leichtem Wind herrschten nahezu optimale Laufbedingungen, die viele Teilnehmer für die Verbesserung ihrer persönlichen Bestzeiten nutzen konnten. Insgesamt erreichten 9.496 Teilnehmer das Ziel.
Michael Rüger und Walter Deist, die beiden Niederaulaer in Diensten des TV 03 Breitenbach, hatten sich gemeinsam mit dem Ziel unter drei Stunden zu laufen auf den Frankfurt-Marathon vorbereitet. Die ersten 10 Kilometer legten sie gemeinsam zurück. Danach lief Michael Rüger kontinuierlich sein Tempo weiter. Erst auf der zweiten Hälfte büßte er, wie viele andere Läufer auch, ein wenig Zeit ein. Den Zielstrich passierte er nach 2:57:12 Stunden auf Platz 69 in der M 40. Mit seiner zweitbesten jemals gelaufenen Marathonzeit war er sehr zufrieden.
Walter Deist, der bereits im Mai sehr erfolgreich am Kassel-Marathon teilgenommen hatte, musste, von einer Erkältung leicht beeinträchtigt, ab Kilometer 10 sein Lauftempo ein wenig reduzieren, lag aber bis Kilometer 30 noch auf dem geplanten Kurs. Erst danach geriet die angepeilte Zeit langsam außer Reichweite. Trotz dessen kämpfte sich Walter Deist durch und erreichte mit einer Zeit von 3:04:17 Stunden auf Platz 80 der M 45 das Ziel in der Frankfurter Festhalle.
Sven Bücher aus Rotenburg, der erst seit wenigen Wochen für den TV 03 Breitenbach startet, nahm nach seinem erfolgreichen Marathondebüt im April 2009 in Hamburg bereits zum zweiten Mal innerhalb von sechs Monaten einen Marathon in Angriff. Auch er hatte sich in den letzten Monaten intensiv vorbereitet. Von Beginn an hatte er sein Tempo gefunden und ließ auch auf der zweiten Hälfte so gut wie keine Zeit auf den Frankfurter Straßen liegen. Mit einer Endzeit von 3:04:11 Stunden verbesserte er seine Hamburger Zeit um mehr als 10 Minuten, belegte den 93. Platz in der M 30 und zeigte sich glücklich und zufrieden über die große Leistungssteigerung.
