Familienausflug zur Challenge nach Roth
Wenn man etwas Besonderes plant, ist es sehr hilfreich sich mit seiner Familie zu umgeben: So auch bei Extremstrecken, wie einem Langdistanz-Triathlon.
Um ganz sicher zu gehen, packte der Breitenbacher Triathlet Timo Eschtruth sowohl seine komplette „richtige“ Familie, als auch seine „Sportfamilie“ ein und reiste nach Roth zu der 18. Auflage der Challenge Roth, der weltweit größten Triathlonveranstaltung über die Langdistanz mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen. Die „Reisegruppe“ setzte sich aus Staffelteilnehmern, Zuschauern und Helfern zusammen.
Zielsetzung von Timo Eschtruth war es möglichst im vorderen Mittelfeld mit einer Zeit von 11 Stunden zu landen. Angedacht war ein Split von 1:30 Stunden für das Schwimmen, 5:30 Stunden für das Radfahren und 4:00 Stunden für den abschließenden Marathon.
Nach der Anreise, dem obligatorischen Vor-Startstress und der Vorbereitung im Regen, ging es dann kurz nach 7 Uhr los. Beim Schwimmen möglichst wenig Kraft zu verbrauchen, war die erste Zielsetzung. Das funktionierte sehr gut und nach 1:19:59 Stunden und 3,8 km war die erste Wechselzone erreicht.
Für das Radfahren herrschten mit 20°C optimale Temperaturen, obwohl gelegentlicher Regen und aufkommender Wind die Zielzeit in weite Ferne rücken ließen. Schließlich war denn nach 5:56:06 Stunden der rote Teppich erreicht und das Fahrrad konnte abgegeben werden. Bereits in der Wechselzone zeigte sich, dass trotz oder gerade wegen der langsameren Radzeit sich seine Beine gut anfühlten. Begleitet von der Familie der Breitenbacher Triathlonkollegen ging es nach nur 1:56 Minuten auf die Laufstrecke. Und dort lief es optimal. Angefeuert von vielen Tausend Zuschauern und einem ganz besonderen Sportsfreund aus Bad Hersfeld erreichte Timo Eschtruth nach nur 3:22:54 Stunden das Ziel. Über seine Gesamtzeit von 10:45:49 Stunden, mit der er Platz 85 in der M 50 belegte, war er überglücklich.
Auch die „Sportfamilie“ mit Uwe Herzig und Hartmut Kühl in der Staffel „Franken-Hessen-Mix“ und Anja Schwarz-Granzow, Sabine Heckmann und Petra Herzig in der Staffel „Hurry Ladies“ erlebte ein tolles Rennen, feierte große Erfolge und blickte auf ein tolles (Sport-)Familienerlebnis zurück.
