Erst flach und dann den Berg hinauf
Ein intensives Wettkampfprogramm hatte sich Timo Eschtruth vom TV 03 Breitenbach in den letzten Wochen und Monaten ausgesucht. Neben vielen Nordhessencupläufen auf der Langstrecke, die er sehr erfolgreich bestritt, und zwei Mitteldistanz-Triathlons standen Ende Juni und Anfang Juli ein Marathon und ein Ultra-Marathon im Abstand von nur sechs Tagen auf dem Programm.
Am Sonntag, den 29. Juni 2014, startete Timo Eschtruth zusammen mit 500 weiteren Teilnehmern beim 8. Metropolmarathon in Fürth. Die Strecke führte bei zwar regnerischem Wetter, aber dennoch angenehmen Lauftemperaturen von 17°C in einer großen und zwei kleinen Runden durch Fürth. Das Ziel befand sich an der Führter Freiheit. Insbesondere im Innenstadtbereich herrschte eine gute Stimmung, von der sich die Läufer zu guten Leistungen animieren ließen. Timo Eschtruth hatte sich den Marathon sehr gut eingeteilt und war mit seiner Zeit von 2:48:49 Stunden und Platz 5 in der M 45 (18. Platz im Gesamteinlauf) sehr zufrieden.
Timo Eschtruth nutzte die nächsten Tage zur Regeneration, um gut erholt am 13. Zermatt-Marathon, der am Samstag, den 5. Juli 2014, stattfand, teilzunehmen. Dieser Lauf hat seine besonderen Herausforderungen auf der zweiten Streckenhälfte. Die Strecke führte vom Startort St. Niklaus (1.116 m üNN) nach Zermatt (1.616 m üNN), wo 21,1 km absolviert waren. Dort begann der richtig anspruchsvolle Teil des Laufs. Auf der zweiten Streckenhälfte waren bis zum Marathonziel auf dem Riffelberg (2.585 m üNN) auf teils sehr schmalen Pfaden nochmals mehr als 900 Höhenmeter zu bewältigen. Timo Eschtruth reichte diese Herausforderung jedoch noch nicht aus. Er hatte sich für die Teilnahme am Ultra-Marathon entschieden, d.h. hier mussten auf weiteren 3,4 Kilometern nochmals 500 Höhenmeter zurückgelegt werden, bevor die Ziellinie am Gornergrat in 3.089 Metern Höhe überquert werden konnte. Timo Eschtruth wollte den Lauf mit einer Zeit von unter fünf Stunden beenden. Mit einer sehr guten Rennteilung gelang ihm dieses Vorhaben. Nach 4:59:46 Stunden überquerte er die Ziellinie auf Platz 3 in der M 45 und konnte damit seine Zeit aus dem Vorjahr um mehr als 15 Minuten verbessern. Im Gesamteinlauf der knapp über 500 Teilnehmer belegte er einen hervorragenden 18. Platz.
