Torsten Schwarz läuft trotz der widrigen Wetterbedingungen eine neue Bestzeit
Beim ältesten Stadtmarathon Deutschlands, der in diesem Jahr zum 32. Mal stattfand und in dessen Rahmen die Hessischen Marathonmeisterschaften ausgetragen wurden, war am Sonntag, den 27. Oktober 2013, Torsten Schwarz vom TV 03 Breitenbach am Start. An den zentralen Punkten der Strecke wie beispielsweise der Alten Oper und dem Zieleinlauf in der Frankfurter Festhalle herrschte eine gute Stimmung unter den Zuschauern. Der Zieleinlauf in die Frankfurter Festhalle zählt nach wie vor zu den Highlights des Frankfurt-Marathons und entschädigt für die Anstrengungen des Laufs. Die angekündigten äußeren Bedingungen an diesem Sonntag ließen einen nicht einfach zu laufenden Marathon erwarten. Bei Temperaturen um 15 °C herrschte ein teilweise starker und böiger Wind der von Regenschauern begleitet wurde. Insgesamt erreichten 11.009 Teilnehmer das Ziel.
Torsten Schwarz hatte sich in den letzten Monaten sehr gewissenhaft auf den Frankfurt-Marathon vorbereitet. Gerade die Trainingseindrücke der letzten Wochen ließen ihn optimistisch auf den Marathon blicken und es war zu erwarten, dass er seine vor zwei Jahren in Frankfurt aufgestellte Bestzeit verbessern würde.
Da es wie in den vergangenen Jahren im Startbereich sehr eng war, dauerte es ein wenig, bis Torsten Schwarz seinen Rhythmus gefunden hatte. Nach einigen Kilometern konnte er den angepeilten Schnitt von 4:10 Minuten pro Kilometer laufen. Abweichungen gab es nur, wenn der starke Wind von vorn oder hinten kam. Die Halbmarathonmarke passierte er nach 1:28:17 Stunden. Auf der zweiten Hälfte konnte er auch dann sein Tempo halten, als bereits viele andere Läufer den äußeren Bedingungen Tribut zollen mussten und an Tempo und Zeit verloren. Seine in Frankfurt anwesenden Vereinskameraden waren begeistert als er bei Kilometer 36,5 an ihnen vorbeilief, der Gesichtsausdruck kein Zeichen von Schwäche zeigte und er nach und nach viele Läufer überholen konnte. Bei Kilometer 41 hatte er bereits ein Lächeln im Gesicht, weil er wusste, dass er seine bisherige Bestzeit verbessern würde. Nach 2:56:45 Stunden überquerte er die Ziellinie in der Frankfurter Festhalle und belegte damit Platz 4 der M 35 (110. Platz M 35 Gesamteinlauf) bei den Hessischen Meisterschaften. „Wie in 2011 war es ein tolles Gefühl von Beginn bis zum Schluss ständig auf der Überholspur zu sein, trotz der widrigen äußeren Bedingungen konstant laufen zu können und am Ende noch so viel Kraft zu haben“, war der erste Kommentar zu seiner großartigen Leistung.
