Laufen

Hohe Temperaturen beim Hamburg-Marathon 2011

Armin Hast

Am Sonntag, den 22.05.2011, fand der 26. Hamburg-Marathon, in dessen Rahmen auch die Deutschen Marathonmeisterschaften ausgetragen wurden, statt. Wie in jedem Jahr war eine große Schleife durch Hamburg vorbei an allen markanten Punkten zu durchlaufen. Nach dem Start am Eingang zur Reeperbahn, führte die Strecke durch Altona, entlang der Elbchaussee, vorbei am Fischmarkt, den Landungsbrücken, der Speicherstadt, dem Hauptbahnhof, dem Jungfernstieg, der Binnenalster, der Außenalster, dem Klosterstern und der Rothenbaumchaussee bis zum Ziel, das sich am Heiligengeistfeld befand.

Auch in diesem Jahr wurden vor allen Dingen die knapp 800.000 Zuschauer, die die Läuferinnen und Läufer immer wieder anfeuerten und zu sehr guten Leistungen motivierten, von strahlendem Sonnenschein und sehr hohen Temperaturen mehr als verwöhnt. Beim Start um 9.00 Uhr zeigte das Thermometer bereits eine Temperatur von 18°C, die bis um 12.00 Uhr auf 26°C anstieg. Diese für einen Marathon sehr hohen Temperaturen sollten die Zeiten der insgesamt 11.188 Finisher zum Teil stark beeinträchtigen.

Sandra Barborseck, Martin Landau und Armin Hast (alle TV 03 Breitenbach) hatten sich mehrere Monate sehr intensiv auf den Hamburg-Marathon vorbereitet. Sowohl Sandra Barborseck als auch Martin Landau waren optimistisch neue Bestzeiten zu erzielen.

Leider fühlte sich Martin Landau bereits am Morgen des Marathons nicht besonders gut, konnte jedoch sein angestrebtes Tempo von 4:00 Minuten pro Kilometer bis zur Halbmarathonmarke halten, bevor sich seine Magenprobleme so verschlimmerten, dass er nach 22 Kilometer den Marathon beenden musste.

Sandra Barborseck hatte geplant erstmals in ihrer Karriere die begehrte 3-Stunden-Grenze zu unterbieten. Die in der Vorbereitung erzielten Zeiten deuteten daraufhin, dass dieses Vorhaben gelingen könnte. Bis zur Halbmarathonmarke befanden sich Sandra Barborseck und Armin Hast immer in Sichtweite und passierten diese im geplanten Tempo. Aufgrund der hohen Temperaturen konnte Sandra Barborseck das Tempo nicht ganz halten. Obwohl sie den letzten Kilometer noch einmal sehr schnell lief, verpasste sie ihr Ziel nur um winzige 16 Sekunden. Unter Berücksichtigung der äußeren Bedingungen war sie mit ihrer neuen persönlichen Bestzeit von 3:00:16 Stunden und Platz 4 bei den Deutschen Meisterschaften in der W 40 (31. Platz Frauen) sehr zufrieden.

Bedingt durch immer wiederkehrende Beeinträchtigungen in der Vorbereitung ging Armin Hast ohne große Ambitionen in seinen 20. Hamburg-Marathon. Ab der Halbmarathonmarke musste er sein Tempo deutlich reduzieren und war froh das Ziel nach 3:12:45 Stunden (612. Platz Männer, 144. Platz M 40) erreicht zu haben.

Dr. Dietrich Semm (BVSG Bebra) war in diesem Jahr zum vierten Mal in Hamburg am Start. Auch er musste auf der zweiten Hälfte den hohen Temperaturen Tribut zollen und überquerte nach 3:42:01 Stunden (2.238. Platz Männer, 234. Platz M 50) die Ziellinie am Heiligengeistfeld.

Jörg Hansen (TV 03 Breitenbach) ging nach seinem letztjährigen Marathondebüt in Berlin zum ersten Mal in Hamburg an den Start. Seine Zeit von Berlin konnte er um mehr als zehn Minuten auf 4:11:27 Stunden (4.782. Männer, 1051. Platz M 40) verbessern.

Auch nach dem Zieldurchlauf und dem Duschen zeigten sich alle Marathon-Finisher und Zuschauer noch immer beeindruckt von dem Erlebnis „Marathon Hamburg“.

Vereinssuche

Was suchst du?