Laufen

Hervorragender Teamgeist ermöglicht gute Leistungen

Armin Hast

Mit 11 Läuferinnen und Läufern trat der TV 03 Breitenbach die Reise zu den Deutschen Halbmarathonmeisterschaften nach Griesheim an. Die Breitenbacher Starter hatten sich in den letzten Monaten intensiv vorbereitet und wollten das große und leistungsstarke Starterfeld nutzen, um gute Zeiten zu laufen. Auch die flache Strecke, die als vier Mal zu durchlaufender Rundkurs ausgelegt war, bot ein perfektes Umfeld. Auf der Strecke herrschte Begegnungsverkehr, so dass man selbst als Läufer immer einen Überblick über den Rennverlauf in allen Teilen des Feldes hatte.
Kurz nach 11.30 Uhr fiel der Startschuss und die fast 700 Läuferinnen und Läufer setzten sich bei Temperaturen um die 15°C, leichtem Wind und Sonne, die sich pünktlich zum Startschuss durch die Wolkendecke gekämpft hatte, aber zum Glück nach knapp der Hälfte des Rennens wieder hinter den Wolken verschwand, in Bewegung. Entgegen der ersten Befürchtungen überstanden nahezu alle Läufer das Startgetümmel unbeschadet.

Martin Landau nahm, wie die meisten anderen seiner Vereinskameraden, erstmals an Deutschen Halbmarathonmeisterschaften teil und lief ein sehr gutes Rennen. Mit einer Zeit von 1:19:29 Stunden lief er erstmals unter 1:20 Stunden und belegte damit Platz 98 bei den Männern.
Frank Metzger war in der Vorbereitung durch einen Muskelfaserriss im Fuß gehandicapt, wurde aber wieder rechtzeitig fit und lief ein konstantes Rennen. Nach 1:22:27 Stunden erreichte er das Ziel auf Platz 38 der M 45.
Sandra Barborseck wollte ihre letztjährige Bestzeit, die sie ebenfalls in Griesheim aufgestellt hatte, noch einmal verbessern. Sie fand sehr gut in das Rennen und war während des gesamten Laufs auf Bestzeitkurs. Bereits nach sieben Kilometern konnte sie zu Armin Hast auflaufen. Beide blieben während des gesamten Rennens von da an immer in Sichtweite. Bei den Gegenwindpassagen versuchte Armin Hast das Tempo hoch zu halten. Bei Rückenwind konnte sich Sandra Barborseck immer um einige Meter absetzen. Mit einem starken Endspurt überlief Sandra Barborseck in der neuen persönlichen Bestzeit von 1:23:22 Stunden die Ziellinie. Belohnt wurde ihr hervorragender Lauf mit dem vierten Platz in der W 40. Armin Hast folgte ihr mit einer Zeit von 1:23:31 Stunden auf Platz 32 in der M 40.
Eine sehr starke Vorstellung bot Walter Deist, der erst nach knapp 19 Kilometern von Sandra Barborseck und Armin Hast eingeholt werden konnte. Nach einem couragierten Lauf konnte er seine letztjährige Bestzeit noch einmal um fünf Sekunden verbessern und war mit seiner Zeit von 1:23:46 Stunden und Platz 31 in der M 50 sehr zufrieden.
Nicht seinen besten Tag hatte Michael Rüger erwischt. Bereits kurz vor der Hälfte des Rennens wurde er von drei seiner Vereinskameraden überholt und konnte deren Tempo leider nicht folgen. Dennoch lief er das Rennen zu Ende und belegte mit einer Zeit von 1:25:55 Stunden Platz 38 in der M 40.
Anja Schwarz-Granzow und Hartmut Kühl liefen die ersten 15 Kilometer zusammen. Erst auf den letzten sechs Kilometer trennten sich ihre Wege und Hartmut Kühl konnte noch einige Läuferinnen und Läufer überholen. Mit einer Zeit von 1:35:02 Stunden lief er eine neue persönliche Bestzeit und belegte damit Platz 59 in der M 45. Immer besser in Schwung kommt in diesem Jahr Anja Schwarz-Granzow, die mit ihrer Zeit von 1:36:29 Stunden und Platz 12 in der W 40 sehr zufrieden sein konnte.
Doro Heyer ging das Rennen sehr schnell an und musste diesem Tempo auf der zweiten Hälfte ein wenig Tribut zollen. Sie hatte jedoch Glück, dass ihr Vereinskamerad Wolfgang Fehling sehr gleichmäßig lief und in der zweiten Hälfte zu ihr aufschließen konnte, so dass sie die letzten Kilometer bis zum Zieleinlauf im Stadion gemeinsam zurücklegen konnten. Mit ihren Zeiten von 1:40:29 Stunden belegten sie die Plätze 15 in der W 40 bzw. 62 in der M 45.
Nicht vom Glück begünstigt war an diesem Tag Liesbeth van Nieuwenhoven, die nicht so richtig in das Rennen fand, immer langsamer wurde und nach knapp der Hälfte des Rennens ausstieg.

Nach einem erfolgreichen Tag traten die Breitenbacher Läuferinnen und Läufer um einige Erfahrungen reicher am späten Nachmittag die Heimreise an.

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