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Abteilungen » Laufen | 17.04.2016 - geschrieben von Armin Hast
Erfolgreiche Finisher trotz nicht unproblematischer Vorbereitung
Im Herbst letzten Jahres reifte bei einigen Aktiven des TV 03 Breitenbach der Plan am Wien-Marathon teilzunehmen.

Nachdem sich vier Läuferinnen und ein Läufer angemeldet hatten, begann im Januar die Vorbereitung auf den Marathon und den gleichzeitig stattfindenden Halbmarathon.

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Leider verlief bei allen fünf Teilnehmern die Vorbereitung nicht problemlos. Kleine und größere Verletzungen führten zu unterschiedlich langen Laufpausen, die jedoch so gut wie möglich für alternative Trainingsformen genutzt wurden.

Am Freitag, den 8. April 2016, starteten die Fünf voller Vorfreude auf die Stadt und das Event, aber auch mit einer gewissen Skepsis gegenüber ihrer aktuellen Leistungsfähigkeit, mit der Bahn Richtung Wien.

Die ersten Eindrücke von Wien waren imposant. Trotz des kalten und windigen Wetters waren die Läuferinnen und Läufer von der Schönheit der Stadt beeindruckt.

Am Sonntag war es dann soweit:
Vom Hotel, das direkt an der Strecke lag, ging es über die Reichsbrücke zum Start auf der anderen Donauseite, wo die Kleiderbeutel abgegeben wurden und wo man sich seinen Platz im über 20.000 Teilnehmer großen Starterfeld suchen musste.

Der Marathon in Wien besitzt die Besonderheit, dass Marathon- und Halbmarathonläufer gleichzeitig starten und man noch bei Kilometer 20 entscheiden kann, direkt ins Halbmarathonziel zu laufen oder die zweite Streckenhälfte in Anspruch zu nehmen.

Die äußeren Bedingungen waren nicht gerade optimal. Zwar waren die Temperaturen mit 10°C sehr läuferfreundlich, beeinträchtigt wurden diese jedoch durch einen stark böigen Wind, der allen Teilnehmern zusätzliche Kraft abverlangte.

Die Strecke in Wien führte vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten. Der Zuschauerzuspruch hielt sich jedoch gegenüber den großen deutschen Marathonveranstaltungen in Grenzen. Teilweise fühlten sich gerade die Marathonläufer auf dem zweiten Teil der Strecke sehr einsam.

Heidrun und Jürgen Wilhelm, die sich für den Halbmarathon angemeldet hatten, fanden in dem großen und dichten Starterfeld nur schwer ihren Laufrhythmus und hatten sich bereits sehr früh dazu entscheiden, die komplette Strecke gemeinsam zu laufen. Dies sollte ihnen auch gelingen, so dass sie dann nach 1:55:30 Stunden bzw. 1:55:31 Stunden Hand in Hand die Ziellinie vor dem Rathaus überqueren konnten. Jürgen Wilhelm belegte mit dieser Zeit Platz 216 in der M 55. Seine Frau Heidrun wurde Fünfzehnte in der W 55. Insgesamt erreichten 13.317 Halbmarathonteilnehmer das Ziel.

Über die Marathonstrecke waren Sandra Barborseck, Heike Eckert (beide TV 03 Breitenbach) und Gisela Schenk (LG Alheimer) am Start.

Sandra Barborseck war in der Vorbereitung von Wadenproblemen beeinträchtigt und konnte nur eingeschränkt trainieren. Durch alternative Trainingsformen war die Verletzung jedoch schneller als gedacht überwunden. Aufgrund der fehlenden langen Läufe büßte sie auf der zweiten Hälfte mehr Zeit als gewohnt ein. Mit einer Zeit von 3:10:37 Stunden war sie sehr glücklich das Ziel zwischen Rathaus und Burgtheater erreicht zu haben. Noch beachtlicher ist, dass sie mit dieser Zeit Platz 2 in der W 45 und Platz 34 in der Gesamtwertung belegte.

Aufgrund eines Sturzes bei Glatteis musste Heike Eckert eine dreiwöchige Zwangspause in der Vorbereitung einlegen und war froh, dass sie Dank sehr guter ärztlicher und physiotherapeutischer Behandlung überhaupt an den Start gehen konnte. Sie war selbst überrascht, wie gut sie in das Rennen fand, und legte die ersten 30 Kilometer sehr schnell zurück. Erst auf den letzten 12 Kilometern verlor sie aufgrund des Windes und der fehlenden Trainingskilometer ein wenig Zeit. Im Ziel war sie über ihre Zeit von 3:42:13 Stunden und das Erreichen des Ziels, mit dem sie noch vor drei Wochen nicht gerechnet hatte, sehr glücklich. Mit dieser Zeit belegte sie Platz 10 in der W 50 und Platz 203 im Gesamteinlauf.

Nach dem erfolgreichen New York-Marathon im November letzten Jahres stand mit dem Wien-Marathon ein weiterer Höhepunkt für Gisela Schenk auf dem Programm. Aus privaten Gründen konnte auch sie die Vorbereitung nicht unbeeinträchtigt absolvieren. Auf der zweiten Streckenhälfte musste sie wie sehr viele andere Teilnehmer aufgrund der äußeren Bedingungen ihr Tempo ein wenig reduzieren. Mit einer Zielzeit von 3:54:17 Stunden blieb sie erneut deutlich unter vier Stunden und reihte sich auf Platz 9 in der W 55 ein. Im Gesamteinlauf bedeutete dies Platz 339.

Alle fünf Teilnehmer traten am Montag gut gelaunt und beeindruckt von der Schönheit der Stadt Wien die lange Heimreise an.


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