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Radsport

Abteilungen » Radsport | 02.06.2012 - geschrieben von Armin Hast
Doro und Matthias Heyer bei der Nove Colli in Italien
Doro und Matthias Heyer starteten in Italien bei deren legendären Nove Colli (Neun Hügel). Das „Neun Hügel“-Rennen gehört zu den wichtigsten Amateurradrennen in Europa. Jedes Jahr lockt das Ereignis über 13.000 Teilnehmer aus ganz Europa an den Start. Ambitionierten Hobbyfahrern gelingt es, die Strecke von 200 Kilometern entlang der neun verschiedenen Hügeln in maximal zwölf Stunden zu meistern. Bei dem Rennen geht es aber nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch darum, die schöne Hügellandschaft der Provinz Forlì-Cesena zu genießen.
Doro und Matthias Heyer bewältigten die kurze Variante mit 134 km und mit etwas mehr als 2000 Höhenmetern.
Pünktlich um 4.00 Uhr wurden die beiden aufgrund des Erdbebens, das in der Region Emilia Romagna ihr Zentrum hatte, geweckt. Betten und Schrank setzten sich in Bewegung, auch die Räder in der Radgarage wurden durchgeschaukelt. Personen oder Sachschaden war in dieser Gegend nicht zu beklagen.
Es wurde sich also fertig gemacht. Um 4.30 Uhr gab es das umfangreiche Frühstücksbuffet oder nach Wunsch auch bereits Nudeln. Um 5.30 Uhr ging es zum Start, wo knapp 13.000 Radler auf den Startschuss in den Straßen von Cesenatico warteten. Pünktlich um 6.00 Uhr fiel dieser für die Profis, dann folgten im Abstand von 5 Minuten die einzelnen Gruppen. Für Doro und Matthias Heyer ging es um 6.45 Uhr auf die Strecke. Als Neulinge kamen sie in die vorletzte Gruppe. Die Gruppe vor den Cicli-Touristen. Der Start regelt sich über Teilnahmen sowie Ergebnisse bei der Nove Colli. Doro Heyer wollte ursprünglich die 200 km Strecke mit 4000 Höhenmetern fahren, aber aufgrund des wechselhaften Wetters entschied sie sich für die kürzere Strecke. Eine richtige Entscheidung, da sich im Laufe des Tages doch ziemlich schnell Regen einstellte. Die ersten 30 km verliefen bis auf kleine Wellen flach. Gut zum Einfahren. Dann ging es in die ersten Berge. Der Polenta mit einem 8 km langen Anstieg wartete. Bis dahin ging alles gut, doch bei Ankunft am steilsten Stück des Berges mit 13 % Steigung fuhren sie auf die ersten Gruppen auf und mussten am Berg warten. Nach der ersten Verpflegung trennten sich Doro und Matthias, da jeder sein Tempo fahren sollte. Nach der Abfahrt und dem nächsten Anstieg zum Pieve di Rivoschio, ebenfalls 8 km lang (max. 9 % Steigung), ging es zu den beiden härtesten Bergen der kurzen Nove Colli. Der Ciola und Barbotto warteten. Der Anstieg zum Ciola ist zwar nur 6 km lang (max. 11 % Steigung), lässt sich aber nicht sehr angenehm fahren. Nach der steilen und schnellen Abfahrt folgte der Barbotto. Dieser legendäre Berg, der schon oft Streckenabschnitt des Giro d’Italia war, folgte nun. Der Barbotto hat eine Länge von 5,5 km mit einer durchschnittlichen Steigung von 6,9 %. Das Streckenschild einen Kilometer von Ende des Berges ist aber der Hammer: „ULTIMO KILOMETRE, 18 %“. Da können die Oberschenkel schon einmal müde werden. Am Barbotto findet übrigens auch eine eigene Zeitmessung statt.
Die letzten 30 km geht es dann in 'Wellen“ zum Ziel nach Cesenatico.
Doro Heyer erreichte das Ziel in einer Zeit von 5:45 Stunden, Matthias Heyer folgte knapp 5 Minuten später. Doro Heyer wurde damit 6. deutsche Frau von 18 und erreichte das Ziel als 128. Frau von 400 Starterinnen.
Es war wieder mal ein tolles Erlebnis mit viel Spaß im radsportverrückten Italien. Für nächstes Jahr steht die Teilnahme bereits schon fest. Man trifft sich im Mai mit Freunden und Bekannten in Cesenatico !


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