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Duathlon & Triathlon

Abteilungen » Duathlon & Triathlon | 28.07.2016 - geschrieben von Armin Hast
Uwe Herzig finisht zum 14. Mal bei der Challenge in Roth
Ideale Bedingungen mit 20 bis 25 °C herrschten am Sonntag, den 17. Juli 2016, bei der 15. Auflage der Challenge Roth, der weltweit größten Triathlonveranstaltung über die Langdistanz mit 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen.

Fast 2.950 Einzelstarter und 650 Staffeln stürzten sich am frühen Morgen in den Rhein-Main-Donau Kanal, der extra für diesen Zweck für den Schiffsverkehr gesperrt wurde. Im Abstand von 5 Minuten wurden die Triathleten mit donnernden Kanonenschlägen auf die Strecke geschickt. Durch den Start in sogenannten Wellen wird das Feld der Schwimmer gleich zu Beginn auseinandergezogen und die Verletzungsgefahr durch Körperkontakt reduziert.
Die Radstrecke, die auf einem zwei Mal zu absolvierenden Rundkurs durch Thalmässing, Greding und Hilpoltstein führt, ist zwar wellig und es sind auch 1.200 Höhenmetern zu bewältigen, sie gilt aber unter den Triathleten als eine der schnellsten Strecken über diese Distanz. In diesem Jahr blieb der Wind weitgehend aus und Wolken schützten bis zum Mittag vor der Sonne. Über 200.000 Zuschauern entlang der Strecke sorgten für Volksfeststimmung. Das Highlight der Radstrecke bildet der Solarer Berg, wo die Zuschauer ein Spalier bilden, das den Radfahrern nur eine winzige Gasse freihält. Angefeuert mit Trommeln, Tröten, Pfeifen und lauter Musik werden die Athleten den Berg hinauf getragen.
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Nach der langen Zeit auf dem Rennrad ist der Wechsel zum Laufen zunächst gewöhnungsbedürftig. Um in den Laufmodus zu finden, braucht es ein paar Kilometer, aber dann heißt es, sich den Marathon bei steigenden Temperaturen und aufgeputscht von der Stimmung entlang der Laufstrecke gut einzuteilen. Am Ende des Tages werden alle Athleten mit dem Finish im schönsten Triathlon-Stadion der Welt belohnt.

Der 51-jährige Uwe Herzig, der für den TV 03 Breitenbach startet, nahm bereits zum 14. Mal im Mekka des Triathlons teil. Da er in diesem Jahr aus beruflichen Gründen wenig Zeit zum Trainieren hatte, ging es für ihn darum, seine enorme Langdistanzerfahrung so zum Einsatz zu bringen, um das Ziel weitestgehend ohne Probleme zu erreichen. Nach einer taktischen Schwimmleistung stieg er nach 1:17:21 Stunden aus dem Wasser. Mit der Radzeit von 5:26:15 Stunden war er um einiges schneller unterwegs, als es der eigene Plan vorsah und trotz Sonne und steigenden Temperaturen entlang des Kanals blieb er mit 4:27:25 Stunden auf dem Marathon in seinem Zeitlimit. Er belegte mit einer Zeit von 11:17:46 Stunden den 98. Platz in seiner Altersklasse.


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