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Duathlon & Triathlon

Abteilungen » Duathlon & Triathlon | 12.07.2014 - geschrieben von Armin Hast
Triathleten im Kraichgau und in Klagenfurt erfolgreich vertreten
Mitte Juni fanden in Bad Schönborn im Kraichgau bei Bruchsal die Deutschen Meisterschaften im Triathlon über die Mitteldistanz statt (1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren, 21,1 Kilometer Laufen). Mit dabei waren zwei Starter des TV 03 Breitenbach.
Timo Eschtruth, der derzeit sehr erfolgreich im Rahmen des Nordhessencups auf der Langstrecke unterwegs ist, nutzte den Wettkampf als willkommene Abwechslung. Das Schwimmen wurde im Hardtsee ausgetragen. Erst am Wettkampfmorgen erfuhren die Teilnehmer, dass sie mit Neoprenanzügen schwimmen durften, weil die Seetemperatur über Nacht gefallen war. Dabei dienen Neoprenanzüge als Kälteschutz, ermöglichen aber gleichzeitig weniger versierten Schwimmern bessere Schwimmzeiten, weil sie für eine bessere Wasserlage sorgen.
Nach 39:37 Minuten verließ Timo Eschtruth den Hardtsee, um sich auf die Radstrecke im „Land der tausend Hügel“ zu machen. Diese Bezeichnung aus der Tourismuswerbung erwies sich für die Teilnehmer als absolut zutreffend. Auf den 90 Kilometer der Radstrecke ging es mit 900 Höhenmetern ständig bergauf und bergab, so dass ein ständiger Wechsel zwischen Belastung und Entlastung erfolgte. Timo Eschtruth konnte die Radstrecke mit einer Zeit von 3:02:01 Stunden hinter sich bringen.
Im abschließenden Halbmarathon erzielte Timo Eschstruth mit einer Zeit von 1:36:10 Stunden bei aufkommender Wärme von ca. 25°C letztlich eine Gesamtzeit von 5:24:34 Stunden und erreichte damit Platz 125 in seiner Altersklasse TM 45.
Der zweite Breitenbacher Triathlet, Georg Dreßler, nutzte den Wettkampf im Kraichgau als Vorbereitung für die Teilnahme an der Langdistanz in Klagenfurt zwei Wochen später. Umso erfreuter war er, dass er mit 5:00:19 Stunden (33:16 Minuten im Schwimmen, 2:42:35 Stunden für das Radfahren, 1:39:16 Stunden im Laufen) in Bad Schönborn nur knapp die Fünf-Stunden-Marke verfehlte und damit Platz 38 in seiner Altersklasse TM 40 belegte.
Eine Woche vor dem Ironman in Frankfurt starteten Georg Dreßler (TV 03 Breitenbach) und Frank Hermstein (TG 08 Lispenhausen) bei dem Wettbewerb in Österreich über die gleiche Distanz (3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren, 42,2 Kilometer Laufen). Georg Dreßler hatte sich für das Rennen in Klagenfurt entschieden, da er bereits in den letzten beiden Jahren in Frankfurt gestartet war. Ziel war die Verbesserung seiner Bestzeit aus Frankfurt aus dem letzten Jahr von 10:52 Stunden auf eine Zeit von unter 10:30 Stunden.
Das Schwimmen im Wörthersee wurde bei sehr klarem Wasser ebenfalls in Neoprenanzügen absolviert. Vor dem Schwimmausstieg war der letzte Kilometer im Lendkanal in Richtung der Klagenfurter Innenstadt zu schwimmen. Dies machte den Wettbewerb auch für die Zuschauer interessant, weil sie die Triathleten entlang des Kanals begleiten konnten. Georg Dreßler schwamm mit einer Zeit von 1:07:39 Stunden nur unwesentlich langsamer als die zwei Wochen zuvor über die halbe Distanz und war entsprechend zufrieden. Frank Hermstein konnte nach 1:20:51 Stunden das Wasser verlassen.
Noch besser lief es auf der Radstrecke. Hier waren in einem Zwei-Runden-Kurs im Gebiet vor den Karawanken, dem Höhenzug, der Kärnten von Slowenien abgrenzt, 1.400 Höhenmeter zu bewältigen. In der ersten Runde fuhr Georg Dreßler eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 36 Kilometer pro Stunde. Damit hätte er für die Radstrecke weniger als fünf Stunden benötigt. In der zweiten Runde war dann die Rechnung für diesen Übermut einzulösen, dennoch war Georg Dreßler mit seiner Gesamtzeit von 5:13:44 Stunden sehr zufrieden, womit er insgesamt schneller war, als über die halbe Distanz zwei Wochen zuvor. Auch Frank Hermstein konnte sich auf dem Rad nach vorn arbeiten und begab sich nach einer Radzeit von 5:39:43 Stunden auf die abschließende Laufstrecke.
Der Marathon führte die Triathleten schließlich in zwei Runden entlang des Wörthersees und in die Innenstadt von Klagenfurt, entlang des Lendkanals, in dem die Sportler bereits zuvor geschwommen waren. Beim Laufen war die Wärme von 25°C sehr deutlich zu spüren, so dass es hier vor allem galt, das Rennen ins Ziel zu bringen. Nach einer Schwächephase von Kilometer 20 bis 32 konnte Georg Dreßler auf den letzten 10 Kilometern im Hinblick auf seine Zielzeit von 10:30 Stunden nochmals aufdrehen. Er erreichte mit einer letzten Kraftanstrengung und einer Marathonzeit von 3:54:26 Stunden den Zieleinlauf am Wörthersee in der Gesamtzeit von 10:29:52 Stunden (Platz 121 in der M 45). Frank Hermstein lief zum Abschluss den Marathon in einer Zeit von 4:03:28 Stunden. Damit konnte er seine bisherige Bestzeit um mehr als 15 Minuten verbessern und belegte mit einer Gesamtzeit von 11:15:29 Stunden Platz 163 in der M 45.

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