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Duathlon & Triathlon

Abteilungen » Duathlon & Triathlon | 16.07.2013 - geschrieben von Armin Hast
Martin Landau und Georg Dreßler finishen den Ironman in Frankfurt
Am Sonntag, den 7. Juli 2013, fand in Frankfurt am Main die Ironman-Europameisterschaft über die Langdistanz statt. Dabei galt es, 3,8 Kilometer im Langener Waldsee zu schwimmen, 180 Kilometer in zwei Runden durch den Landkreis Offenbach, den Main-Kinzig- und den Wetterau-Kreis sowie durch die Stadt Frankfurt zu fahren und abschließend eine Marathon entlang des Ufers des Mains zu laufen.
Mitten unter den ca. 2.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die im Zeitlimit von fünfzehn Stunden das Ziel erreichten, waren mit Martin Landau und Georg Dreßler auch zwei Starter des TV 03 Breitenbach. Martin Landau hatte bei seinem ersten Start über die Ironman-Distanz im letzten Jahr gleich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft auf Hawaii in seiner Altersklasse erreicht. Dies ist deshalb bemerkenswert, weil die Teilnahme an diesem Wettbewerb unter Langdistanz-Triathleten als das höchste zu erreichende Ziel gilt und die Qualifikation entsprechend begehrt ist. Allerdings verletzte sich Martin Landau in der Vorbereitung für diese Weltmeisterschaft bei einem Radunfall so schwer, dass er für 14 Tage im Koma lag und nicht abzusehen war, ob er überhaupt wieder den Sport würde ausüben können. Umso beachtlicher ist die Tatsache, dass Martin Landau in diesem Jahr erneut am Start stand und die Leistung, die er bereits wieder erbringen konnte.
Um 7.00 Uhr morgens starteten die beiden Breitenbacher im Hauptfeld mit ca. 2.000 weiteren Altersklassenathleten. Dabei blieben im Startgefecht Schläge und Tritte in dem einer Waschmaschine gleichenden Langener Waldsee nicht aus. Nach einem kurzen Landgang nach ca. 2 Kilometern hatten die Athleten weitere 1,8 Kilometer zurückzulegen. Etwas überraschend konnte Georg Dreßler nach einer Zeit von 1:06:11 Stunden den ersten Wechsel in Angriff nehmen. Martin Landau folgte mit einer Zeit von 1:14:32 Stunden. Hier zeigte sich bei Martin Landau, der im letzten Jahr für die gleiche Strecke 56 Minuten benötigt hatte, noch deutlich die fehlende Schwimmpraxis.
Die beiden Radrunden mit insgesamt 1.100 Höhenmetern waren hügelig, insgesamt aber flüssig zu fahren. Bei Kilometer 130 überholte Martin Landau seinen Vereinskollegen. Martin Landau erreichte mit einer Zeit von 5:07:55 Stunden und damit sogar 90 Sekunden schneller als im letzten Jahr das Ziel des Radfahrens. Georg Dreßler benötigte 5:24:05 Stunden und war mit dieser Zeit trotz eines Kräfteeinbruchs im letzen Drittel sehr zufrieden. Da es sich bei der Langdistanz um ein Einzelzeitfahren handelt und nicht im Windschatten einer Radgruppe gefahren werden darf, sind die Kilometerschnitte von 35,5 bzw. 33,5 km/h umso beachtlicher.
Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen bis zu 29°C galt es für die beiden noch den abschließenden Marathon zu bewältigen. Martin Landau konnte hier eine Zeit von 3:55:44 Stunden erreichen und kam damit mit einer Gesamtzeit von 10:26:45 Stunden als 46. seiner Altersklasse TM 25 in das Ziel auf dem Römerberg. Georg Dreßler, der eine Gesamtzeit von unter 11 Stunden anstrebte, durfte den Marathon nicht langsamer als 4:20 Stunden laufen. Die zahlreichen Zuschauer und Helfer entlang des Mainufers motivierten die Triathleten auf den vier Laufrunden. Die Versorgung mit Eiswürfeln, Verpflegung und Getränken war vorbildlich und machten die Hitze erträglich. Nach 4:12:00 Stunden für den Marathon und damit nach 11:52:30 Stunden erreicht auch Georg Dreßler das Ziel, was in seiner Altersklasse TM 40 den 174. Rang bedeutete.
Martin Landau hat zwischenzeitlich Post von dem Veranstalter der Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii erhalten. Nachdem die Verantwortlichen von seinem Unfall im letzten Jahr erfahren hatten, haben sie spontan entschieden, Martin Landau in diesem Jahr eine Wild-Card für den Start im Triathlon-Mekka zu gewähren. Damit wird der langgehegte Traum von Martin Landau, bei der Weltmeisterschaft mit den besten Triathleten der Welt im Oktober diesen Jahres am Start zu stehen, doch noch in Erfüllung gehen.


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